Meine Ansicht: Stärkung von Handel und Gewerbe

Wirtschaftsförderung ist Chefinnensache. Unsere Gewerbebetriebe bilden das finanzielle Rückgrat der Stadt. Im Falle meiner Wahl werde ich mich daher persönlich und aktiv um das Wohlergehen und die Entwicklung der ansässigen Betriebe kümmern und für die Ansiedlung neuer Unternehmen werben.

Unsere Stadt hat viele Stärken: die Lage an der A7 und dem entstehenden Autobahnkreuz A7/A20, die zentrale Lage zwischen den Großstädten Hamburg, Kiel und Lübeck in der Metropolregion Hamburg, die Nähe zum Flughafen.

Die „weichen“ Standortvorteile wie das komplette Schul- und Bildungsangebot, die reichen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, die kurzen Wege und das reizvolle Flair einer Kleinstadt oder die grüne Umgebung machen unsere Stadt attraktiv und sind wichtige Gründe, warum Menschen zu uns ziehen und neue Firmen sich bei uns ansiedeln.

Ich spreche mich dafür aus, dass mit der knappen Ressource „Gewerbegrundstücke“ sorgfältig gehaushaltet wird. Eine gute Bilanz zwischen Flächenverbrauch und neuen Arbeitsplätzen sollte bei der Vergabe der Grundstücke im Vordergrund stehen. Und ebenso wichtig ist es, dass bei der Vergabe von Gewerbeflächen heimische Betriebe mit Expansionsbedarf berücksichtigt werden.

Erfreulicherweise haben die Fraktionen von CDU und SPD auf der letzten Stadtverordnetenversammlung mit satter Mehrheit für die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur zukünftigen Vergabe von Gewerbegrundstücken gestimmt. Diese parteiübergreifende Initiative begrüße ich ausdrücklich. Das Instrument „Kriterienkatalog“ wird in anderen Städten seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.

Bad Bramstedt hat ein gut ausgebautes Bildungssystem. In den vergangenen Jahren wurden viele Anstrengungen unternommen, um den heutigen Stand in unserer Bildungslandschaft zu erreichen und zu erhalten.

Nun müssen wir dafür sorgen, dass diese Investitionen in die Zukunft unserer jungen Leute auch Bad Bramstedt zu Gute kommen. Daher werde ich mich dafür einsetzen, dass die Jugendlichen in ihrer Heimatstadt nach dem Schulabschluss auch ein möglichst breit gefächertes Angebot an Ausbildungsplätzen erhalten.

Unsere Stadt hat in den vergangenen Jahren viele neue Bürger gewonnen. Viele von Ihnen arbeiten jedoch im Umland, vor allem in den nahen Großstädten. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist es wichtig, dass in der Zukunft bei uns möglichst viele „gute“ Arbeitsplätze geschaffen werden.

Gute Arbeitsplätze sind festzumachen am angemessenen Einkommen, an Weiterentwicklungsmöglichkeiten, guten Arbeitsplatzbedingungen und der Arbeitsplatzsicherheit.

Dies gilt für alle Branchen, angefangen beim Handwerksbetrieb über Serviceunternehmen bis hin zu „Start up“ Unternehmen. Vor allem letztere siedeln sich überall an, sofern sie die wichtige Infrastruktur – Glasfaseranschluss – vorfinden. Nicht nur hippe Großstädte wirken hier für einen Unternehmenssitz anziehend. Die unbezahlbare Trumpfkarte „Lage“, die die Stadt Bad Bramstedt zu bieten hat, wird uns zu Gute kommen.

Es liegt also in unser aller Interesse und weitgehend auch in unserer Hand, dass unsere bestehenden und zukünftigen Gewerbebetriebe bei möglichst geringem Flächenverbrauch eine große Vielfalt an guten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt anbieten können.

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