Kanutour auf der Osterau

Heute freue ich mich darauf, auf der Osterau mit einem Kanu von Bimöhlen nach Bad Bramstedt zu paddeln.

Herr Mordhorst und seine Familie haben die Kanus bei unserer Ankunft in Bimöhlen schon bereitgestellt. Nachdem Wertsachen und Getränke in der wasserdichten Tonne auf dem Kanu verstaut sind, heben wir das Kanu in die Au und steigen vorsichtig ein. Denn anfangs ist es natürlich ganz schön wackelig. Doch mit jedem Paddelschlag fühle ich mich sicherer.

Bereits nach den ersten gefahrenen Metern genieße ich die einmalig schöne Landschaft, durch die sich die Osterau schlängelt. Vom Kanu aus erlebe ich eine völlig andere Perspektive.

Das Passieren der ersten kleinen Stromschnelle klappt nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir stecken fest. Lachend steigen wir in das kühle Wasser, um das Kanu aus der Steingruppe zu befreien und wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.

Mir fällt sofort auf, dass die Osterau ganz naturbelassen ist und sich im Laufe der vielen Jahre ohne menschlichen Einfluss ihren Weg durch Wälder und Wiesen gesucht haben muss. Es ist eine faszinierende Flusslandschaft.

Wurzeln und Äste von den Bäumen am Ufer ragen in das Wasser, und querliegende Stämme über der Au verlangen uns teilweise recht akrobatische Übungen ab, um unter ihnen hindurch zu fahren.

Wir passieren auf unserem Weg einige Brücken, fahren an dem „Alten Waldbad“ und auch am ehemaligen alten Kurhaus vorbei. Zum Ende unserer Fahrt höre ich das fröhliche Lachen von Kindern. Wir haben das Warmwasserfreibad erreicht, und hier ist heute bei dem strahlenden Sommerwetter natürlich richtig was los.

An der Anlegestelle werden wir bereits von Familie Mordhorst erwartet. Wir helfen dabei, die Kanus auf die Anhänger zu laden und bedanken uns für die großartige Organisation.

Es war ein sehr schöner und erholsamer Nachmittag. Ich habe viele neue Eindrücke von der prächtigen Landschaft rund um Bad Bramstedt gesammelt.

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