Mein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bramstedt

Heute Abend bin ich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bramstedt zu einem Dienstabend eingeladen.

Als ich gegen 21 Uhr am Feuerwehrhaus eintreffe, werde ich bereits von einigen Ehrenfeuerwehrkameraden erwartet und freudig begrüßt. Kurz darauf erscheint der Gemeindewehrführer Herr Harms. Bei ihm bedanke ich mich für die Möglichkeit, mich heute Abend den Kameradinnen und Kameraden vorzustellen.

In der Bad Bramstedter Feuerwehr sind derzeit 22 Ehrenfeuerwehrleute, 96 aktive Kameradinnen und Kameraden und 30 Jugendliche ehrenamtlich tätig. Mit etwa 250 Einsätzen pro Jahr ist die 140 Jahre alte „Rolandfeuerwehr“ gut ausgelastet. Während ich das Feuerwehrhaus besichtige, in dem 10 Fahrzeuge – einschließlich einem Krad – ihren Platz haben, kommen die Feuerwehrleute von ihrer Übung zurück. Herr Harms ruft alle Kameradinnen und Kameraden in den Übungsraum.

Ich nehme an einen der langen Tischreihen Platz. Nach dem offiziellen Dienstschluss, erhalte ich von Herrn Harms die Möglichkeit, mich den sehr interessierten Kameradinnen und Kameraden bekannt zu machen.

Meine persönliche Vorstellung verbinde ich mit der Benennung meiner ersten Ziele für Bad Bramstedt, wie die Schaffung von mehr Betreuungsplätzen und von bezahlbarem Wohnraum, der Förderung von Handel und Gewerbe und der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung.

Beim letzten Thema wird deutlich, dass auch die Freiwillige Feuerwehr von diesem drohenden Mangel betroffen ist. Der Arzt, der in Bad Bramstedt als einziger die Untersuchung für die Atemschutzträger der Feuerwehr durchgeführt hat, geht ohne Nachfolger in Rente. Hier wird ganz konkret der unmittelbare Handlungsbedarf deutlich, den ich als Bürgermeisterin gemeinsam mit dem politischen Ehrenamt nicht nur für die Feuerwehr sondern für alle Bürgerinnen und Bürger lösen muss.

In einem kleineren Rahmen diskutieren wir bei einer leckeren Bratwurst und einer kühlen Apfelschorle die Ausstattung der Feuerwehr. Insbesondere interessiert mich natürlich der längst überfällige Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses und die Einschätzung der Kameradinnen und Kameraden zu diesem Thema. Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich bereits darauf angesprochen.

An die Kameradinnen und Kameraden werden hohe technische Kenntnisse und Fähigkeiten gestellt. Bei den vielen – oft schwierigen – Einsätzen riskieren Sie oft genug Leib und Leben. Da ist es nur recht und billig, dass die Stadt für eine optimale technische Ausstattung sorgt. Hierzu zählen auch entsprechende Räumlichkeiten. Nur so können die Kameraden und Kameraden ihr wichtiges Ehrenamt zum Wohl und Schutz aller Bürgerinnen und Bürger mit der gebotenen Effizienz ausüben.

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